Es gilt das gesprochene Wort


Mit „Es gilt das gesprochene Wort“ gelingt dem Studenten-Oscar®-Preisträger Ilker Çatak („Es war einmal in Indianerland“) eine bewegende Liebesgeschichte mit pointiertem Witz jenseits kultureller und gesellschaftlicher Konventionen. Ein berührender Film über den Mut, sich dem Fremden zu stellen, Wagnisse einzugehen und Herausforderungen anzunehmen.
Gleichzeitig spielt „Es gilt das gesprochene Wort“ mit gängigen gesellschaftlichen Klischees und Vorurteilen, um diese umgehend klug und subtil zu entkräften.
ES GILT DAS GESPROCHENE WORT ist auch auf DVD erhältlich: zum Shop
DrehbuchNils Mohl, Ilker Çatak
Produzent/inIngo Fliess
RegieIlker Çatak
HauptdarstellerAnne Ratte-Polle
Ogulcan Arman Uslu
Godehard Giese
Bilder und Videos
Inhalt
Gegensätzlicher könnten die Lebenswelten von Marion und Baran kaum sein, als sie sich am Strand von Marmaris zum ersten Mal begegnen: Marion, die selbstbewusste, unabhängige Pilotin aus Deutschland, trifft auf Baran, den charmanten Aufreißer wider Willen, der von einem besseren Leben jenseits des Bosporus träumt. Zielstrebig bittet er Marion, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Und sie lässt sich auf dieses Wagnis ein, ganz gegen ihre sonst so überlegte, reservierte Art, und schließt einen Deal mit ihm. Vielleicht, weil sie gerade selbst dazu gezwungen ist, ihr bisheriges Leben zu überdenken?
Marions Dauer-Affäre Raphael wird von der neuen Situation vollkommen überrascht. Baran gibt alles, um die ihm gebotene Chance auf ein neues Leben zu nutzen. Das beeindruckt Marion – ihre Zurückhaltung beginnt zu bröckeln und beide kommen sich näher als geplant...
Der junge deutsche Regisseur Ilker Çatak erhielt 2014 für seinen Kurzfilm „Wo wir sind“ eine Nominierung für den Studenten-Oscar® und gewann den Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis. Ein Jahr später konnte er für seinen Film „Sadakat“ sowohl den begehrten Studenten-Oscar®, als auch erneut den Max-Ophüls-Preis und den renommierten First Steps Award mit nach Hause nehmen. In den Hauptrollen sind die brillante Anne Ratte-Polle („Die Nacht singt ihre Lieder“) und Çataks Entdeckung Arman Uslu zu sehen. Mit ihnen spielen Godehard Giese („Transit“), Özgür Karadeniz („Dogs of Berlin“), Jörg Schüttauf („Der Staat gegen Fritz Bauer“), Sebastian Urzendowsky („Babylon Berlin“) und Johanna Polley („Bad Banks“) vor der Kamera von Florian Mag.
Co-Produzent/inXavier Delmas
NebendarstellerJörg Schüttauf
Johanna Polley
Sebastian Urzendowsky
Lina Wendel
Sandra Bourdonnec
Ali Seckiner Alici
StabLuzie Lohmeyer (Herstellungsleitung)
Ingrid Holzapfel (Line Producer)
Florian Mag (Bildgestaltung)
Jan Ruschke (Montage)
Sascha Gerlach (Montage)
Christian Röhrs (Kostümbild)
Zazie Knepper (Szenenbild)
Barbara Kreuzer (Maskenbild)
Stefanie Gredig (Maskenbild)
Sandra Jethon (Maskenbild)
Simone Bär (Casting)
Ezgi Baltas (Casting)
Joern Martens (Originalton)
Christoph von Schönburg (Sounddesign)
Michael Hinreiner (Mischung)
Marvin Miller (Musik)
Bildformat2.39:1
Tonformat7.1 / 5.1 Mix
Produktionif… Productions
Co-ProduktionLoin Derrière L'Oural
arte
ZDF













Weil ich auch Brustkrebs hatte, dachte Marion hat Barak mitgenommen, um damnit bei Gott auch Genesung „bekommen“, weiß nicht ob es nur daeshalb, aber ich hatte auch solche Gedanken gehabt. (Erbarmen zu bekommen, wenn ich gutes tue. Leider in Kino wo wir darüber dann geredet haben war ich einzige Migrantin, und alle andere sagten es ist unmöglich, Märchenfilm. Ich erhoffte eine feministisches Ende, und wie war es, Barak zu Hause mit alle wahrscheinlichkeiten auf den Weg , und Marion sitzt grau mit ein Glas wasser, ob mit oder ohne Bäby, mit oder ohen Pilotenschein?
Für mich war es trotdem sehr schön, intensiv, sehr gut gespielt!!!!!!DANKE.
Gefiel mir – und dann wieder nicht. Die „selbstbewusste“, „emanzipierte“, „erfolgreiche“ und „mitten im Leben stehende“ Pilotin ist eher eine arrogante und miesepetrige Xanthippe. Sie setzt ihre Karriere auf’s Spiel, um einem kleinkriminellen Naivling das Tor zum Erlangen des deutschen Passes zu öffnen. Der dankt es, indem er Ihr die schweizer Armbanduhr klaut, abgestellte Fahrräder mitgehen lässt und einen Reparaturset seines Arbeitgebers „ausleiht“. Da hilft es auch nichts, dass er fleissig die deutsche Sprache lernt und den Führerschein macht. Bestimmt war der Sex gut und die nächtliche Fahrradtour romantisch. Aber welche Gefühle will dieser Film transportieren? Warum wirft er so viele Fragen auf und bleibt fast alle Antworten schuldig? Was soll dieses abrupte Ende? No – not my cup of tea!
Eben diesen wunderbaren und anrührenden Film gesehen, ganz tolle Figuren und Darsteller! Wer wie der Vorschreiber die beiden Figuren als Xantippe und Kleinkriminellen wahrnimmt, hat große Teile des Films offenbar nicht verstanden.
Aber wenn man liest „Bestimmt war der Sex gut“ weiss man ja schon, woher der Wind weht 😉