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Filmpädagogische Begleitmaterialien: „Alfons Zitterbacke“ im Unterricht

Ab 11. April im Kino: „Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück“

Perfekt sein. Das ist es, worauf es – gerade heute – ankommt. Keine Fehler haben. Alles richtig machen. Beliebt sein. Bloß nicht unangenehm auffallen. Davon ist der elfjährige Alfons Zitterbacke weit entfernt.

Nur „normal“ zu sein wäre für ihn auch schon mal ein guter Anfang. Aber es klappt einfach nicht, so sehr er sich auch bemüht. Immer läuft bei ihm etwas schief. Trotzdem wird der Pechvogel erster Güte nicht aufgeben und lernen, dass jeder „’ne Macke“ hat und das überhaupt nicht schlimm ist.

Schon einmal wurden die Geschichten nach den Büchern von Gerhard Holtz-Baumert, die in der DDR überaus beliebt waren, im Jahr 1966 als Spielfilm sowie 1986 als Fernsehserie verfilmt. Nun liegt eine neue Adaption vor, die das ursprüngliche Zeitkolorit der Bücher außer Acht lässt und die Träume, Sorgen und Nöte des Jungen mit dem seltsamen Namen stimmig in die Gegenwart überträgt. Ein Film über den schweren Weg zu sich selbst, die Auseinandersetzung mit den eigenen Schwächen, über Konflikte mit den Eltern, deren Erwartungen die Kinder nicht gerecht zu werden glauben, über den Mut zum Experimentieren und Anderssein.

„Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück“ eignet sich insbesondere für Schüler/innen ab der 3. Jahrgangsstufe und ab 8 Jahren und bietet vor allem Anknüpfungspunkte für die Schulfächer Deutsch, Ethik/Religion und Kunst/Werken.

 

 

Aufbau und Ziel der Begleitmaterialien

Diese Begleitmaterialien geben Anregungen, wie „Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück“ im Schulunterricht eingesetzt werden kann. Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist dabei ebenso wichtig wie eine Beschäftigung mit der filmischen Gestaltung, durch die die Wahrnehmung sensibilisiert werden soll. Auf eine Wiedergabe des Handlungsverlaufs folgt eine Darstellung ausgewählter Themen des Films. Diese werden mit Verweisen auf Arbeitsblätter verbunden, die im Unterricht als Kopiervorlagen verwendet und vor und nach dem Kinobesuch bearbeitet werden können. Anregungen zur Lösung finden Sie im ersten Teil des Schulmaterials. Auf eine ausgearbeitete Musterlösung wird jedoch bewusst verzichtet, um die Auseinandersetzung mit dem Film nicht auf eine einzige vorgegebene Interpretation einzuschränken.

Es ist nicht notwendig, die Unterrichtsvorschläge oder Arbeitsblätter vollständig und chronologisch zu bearbeiten. Wählen Sie vielmehr solche Aufgaben aus, die Ihnen für die Arbeit mit Ihren Schüler*innen und für den gegebenen Zeitrahmen sinnvoll erscheinen, und modifizieren Sie diese gegebenenfalls, damit sie sich in Ihren Unterricht optimal einfügen.

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