Der neue Film von Isabelle Stever, I RARELY WAKE UP DREAMING, feiert beim Locarno Film Festival (5.–15. August 2026) im Wettbewerb um den Goldenen Leoparden seine Weltpremiere.
Für Isabelle Stever ist es nach der Uraufführung ihres Debütfilms GISELA (2005) der zweite Film, der in Locarno Weltpremiere feiern wird. Das Drehbuch schrieb Anna Melikova. Es ist nach GRAND JETÉ (2022) die zweite Zusammenarbeit des Duos.
I RARELY WAKE UP DREAMING, in den Hauptrollen besetzt mit den Schauspielentdeckungen Tania Myronyshena und Markus Bright, erzählt die einfühlsame Geschichte eines queeren ukrainischen Paares, das auf der Suche nach einem gemeinsamen Weg mit der russischen Invasion konfrontiert wird. Ein mutiges und zutiefst menschliches Drama über Identität und Liebe im Angesicht des Krieges.
Produziert wurde der Film von Tom Tykwer (u.a. DAS LICHT, DREI, Babylon Berlin) und Uwe Schott, X Filme Creative Pool. X Verleih AG bringt den Film voraussichtlich im ersten Quartal 2027 bundesweit in die Kinos.
ZUM FILM: Die Liebe von Olya und Oleh, einem jungen queeren ukrainischen Paar, wird auf die Probe gestellt, als die Gender Transition einer der beiden Partnerpersonen mit der Invasion Russlands in die Ukraine zusammenfällt.
Während der Krieg näher rückt und die Grenzen von Männlichkeit und Weiblichkeit neu definiert, kämpfen sie darum, ihre Nähe und ihr Selbstverständnis als Paar zu bewahren. Was bedeutet es, ein Mann in einem Land zu sein, das um seine Identität und sein Überleben kämpft. Basierend auf einer wahren Geschichte, kreiert von einem ukrainisch-deutschen Filmemacher-Duo.