Eine Ewigkeit haben sich die vier alten Freunde nicht mehr gesehen – fast schon aus den Augen verloren!
Ein letzter Wunsch des schwer kranken Mannis (Peter Lohmeyer) vereint sie nach Jahren wieder: Die Freunde sollen Rosi (Sibylle Canonica) finden, die einstige „Königin“ ihrer Clique – seine große Liebe, die er um Verzeihung bitten will. Das Wiedersehen der Männer lässt schon bald ein verloren gegangenes Lebensgefühl erwachen: Sie kurven in Mannis Ferrari herum und schlagen in dessen komfortablem Bungalow so lange ihr Lager auf, bis sie das Paar von früher zusammengebracht haben. Doch dies stellt sich schwieriger heraus, als sie dachten, denn Mannis stolze Exgeliebte ist eine Frau voller Überraschungen… In entspannter Atmosphäre löst sich allmählich die Distanz zwischen den Männern und Rosi. Sie vertreiben sich an Mannis Pool die Warterei, hören die alten Platten und dabei wird ihnen so einiges bewusst: Bernie (Armin Rohde) ist die Liebe zu Frau und Job abhanden gekommen, Justus (Burghart Klaußner) spürt, dass Arbeit nicht alles ist im Leben und Harry (Henry Hübchen) muss damit klarkommen, dass ihn seine Frau und seine Geliebte gleichzeitig verlassen haben – per SMS, am selben Tag.
Und wir sehen, dass Männer heute wohl erst um die 50 erwachsen werden…
Sensibel, doch mit überraschender Leichtigkeit und hintergründigem Humor bringt ALTER UND SCHÖNHEIT ein wichtiges und ernstes Thema des Lebens auf die Leinwand: Männer im so genannten besten Alter treffen sich nach langen Jahren wieder und ziehen Bilanz ihres Lebens – die schwere Krankheit des Freundes zwingt sie zum Resümee und dem Eingeständnis sich selbst und ihrem Leben gegenüber.
ALTER UND SCHÖNHEIT – ein Schauspielerfilm mit den besten deutschen Schauspielern der „erwachsenen“ Generation: Henry Hübchen, Armin Rohde, Burghart Klaußner, Sibylle Canonica und Peter Lohmeyer, unter der Regie und nach dem Drehbuch von Michael Klier (DER ROTE KAKADU (Buch), FARLAND).
Produzent Stefan Arndt, X Filme Creative Pool, knüpft mit ALTER UND SCHÖNHEIT an die erfolgreiche Tradition der X „Erwachsenenfilme“ wie GOOD BYE, LENIN!, ALLES AUF ZUCKER, HEIDI M. und SOMMER VORM BALKON an. Der Film wurde mit dem Westdeutschen Rundfunk und ARTE koproduziert, unterstützt vom Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Deutschen Filmförderfonds DFFF und durch Referenzmittel der FFA Filmförderungsanstalt.
Dr. Frick (Sebastian Koch) leitet die psychiatrische Station einer Klinik. Mit seiner Frau Anna (Barbara Auer) hat er eine elfjährige Tochter, die an einer Erbkrankheit leidet. Anna kommt mit der Krankheit ihres Kindes nur sehr schwer zurecht. Auch, dass Frick sich in seiner Freizeit nur noch auf das Kind konzentriert, belastet die Ehe immer stärker. Er flüchtet sich zunehmend in penible berufliche Pflichterfüllung. Pflicht und Moral sind für den großspurigen Christoph (Wotan Wilke Möhring) Fremdwörter: Oberflächlich und narzisstisch wähnt sich der Veranstaltungsmanager auf der Überholspur des Lebens. Seine Freundin Sarah (Mina Tander) leidet in der chaotischen Beziehung und beendet diese. Schon bald lernt sie den liebevollen Ben (Ronald Zehrfeld) kennen. Als dieser endlich den ersehnten Job als Fotograf erhält, müssen sich er und Sarah für ein paar Wochen trennen, ohne zu ahnen, dass Sarah schwanger geworden ist.
Fricks geordnete Welt droht aus den Fugen zu geraten, als er die Galeristin Luisa (Jenny Schily) kennen lernt und sich in sie verliebt. Zunächst wehrt er sich gegen seine Gefühle, die er lang in sich vermisste. Luisa aber beharrt sanft auf ihrer Liebe. Die Liebe leben möchte auch Ben, als er von seiner Reise zurückkehrt, doch Sarah scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Das Drama nimmt seinen Lauf, als Ben sich auf die Suche nach ihr macht und sich Bens und Luisas Wege für wenige Sekunden kreuzen …
Auf der Suche nach einem Neuanfang zieht Alex (Juliane Köhler) ins Haus ihrer verstorbenen Großmutter, um sich in der Kleinstadt ihrer Kindheit zurückzuziehen. Sie will sich raushalten – aus Gesprächen, Beziehungen, dem Leben. Auch der 12jährige Tom (Leonard Carow) ist abgetaucht. Wie ein Geist heftet er sich an Alex‘ Fersen. Er lässt sich nicht abwimmeln, genauso wenig wie der redselige Piet (Axel Prahl), der Tom Vater und Mutter zugleich sein muss und der Alex für sich gewinnen möchte. Ganz allmählich beginnen sie sich zu öffnen und einander anzunähern. Das ist ein Anfang – doch dann zündet Tom das Auto seines Vater an…
MONDKALB ist das berührende Porträt von Menschen, die in unterschiedlichen Welten leben und deren Wege sich schicksalhaft kreuzen. So unvereinbar ihre Auffassungen von Leben und Liebe zu sein scheinen, so sehr sehnen sie sich nach Nähe. Langsam öffnen sie sich einander, aber keiner von ihnen kann aus seiner Haut. Bis sie begreifen, dass sie füreinander Verantwortung übernehmen müssen.
Regisseurin Sylke Enders, die für ihren ersten Kinofilm KROKO mit dem Deutschen Filmpreis in Silber ausgezeichnet wurde, inszenierte ihr vielschichtiges Drehbuch stilsicher mit einem Ensemble exzellenter Darsteller, angeführt von Juliane Köhler (AIMEE UND JAGUAR, NIRGENDWO IN AFRIKA) und Axel Prahl (HALBE TREPPE, DU BIST NICHT ALLEIN) sowie der beeindruckenden Entdeckung Leonard Carow in der Rolle des Sohnes Tom.
MONDKALB war der Eröffnungsfilm der Internationalen Hofer Filmtage 2007.
Ein Mann, eine Frau, zwei Kinder: eine Familie. Thomas (Devid Striesow) ist Musiker, Marie (Nina Hoss) war ebenfalls Musikerin, bevor die Kinder kamen. Eines Morgens fährt Thomas zur Arbeit und vergisst seine Geige zuhause. Marie radelt ihm mit dem Geigenkasten nach. Und stellt fest: Nicht weit entfernt, in einem anderen Haus, hat Thomas noch eine andere Familie, noch eine Frau, noch einen Sohn. Maries Welt bricht zusammen. Sie versucht, Thomas zur Rede zu stellen und verfolgt ihn bis zu seinem nächtlichen Konzert bei einem Kostümball auf einem maroden Schloss. Langsam kommt sie hinter das Geheimnis ihres Mannes. Und langsam zerfällt dabei ihr bisheriges Leben, während ein Drang nach Befreiung erwacht…
Manche Katastrophen kommen ganz leise, ohne sich anzukündigen. Und jeder Versuch, sie zu überstehen, sie zu erklären, lässt einen nur noch tiefer in der Verzweiflung versinken. Maries scheinbar harmonisches Leben zerbricht innerhalb von Sekunden in Stücke. Übrig bleiben scharfkantige Scherben, und die Frage, wie stark eine Frau und Mutter sein kann, und wie schwach sie sein darf.
Mit DAS HERZ IST EIN DUNKLER WALD hat die mehrfach preisgekrönte Schauspielerin Nicolette Krebitz nach JEANS ihren zweiten Langspielfilm inszeniert. Ohne Berührungsängste erzählt sie eine klassische Tragödie, die strukturell jedoch neu und modern ist und auf Ängsten aufbaut, die jeder kennt: Was passiert, wenn meinem Leben die Basis entzogen wird? Und – wie befreie ich mich daraus?
Mit Nina Hoss und Devid Striesow interpretieren zwei der momentan hochkarätigsten und vielschichtigsten deutschen Schauspieler diese mutige tour de force. In weiteren Rollen sind u.a. Franziska Petri, Marc Hosemann, Monica Bleibtreu und Otto Sander zu sehen. Produziert wurde DAS HERZ IST EIN DUNKLER WALD von Tom Tykwer (DAS PARFUM, LOLA RENNT) für
X Filme.
Die Weite Kasachstans. Endlos bis zum Horizont. Hier strandet der Franzose Charles (Philippe Torreton), der nach einer Familientragödie weg will von seinem einstigen Leben, rigoros den Schlussstrich zieht. Sein Ziel ist der heilige Berg Khan Tengri, wo sich einst die Schamanen in Ruhe zum Sterben zurückzogen. Der Fremde durchquert ein Land im Umbruch per Flugzeug, Auto und zu Fuß, bringt Tausende von Kilometern hinter sich. Dabei begegnet er auch eines Tages einer geheimnisvollen Gestalt, einem Schamanen namens Shakuni (David Bennent), der mit seltenen Worten handelt. Zufällig landet Charles in einem Dorf, wo er auf die junge Nomadin Ulzhan (Ayanat Ksenbai) trifft, von der er ein Pferd kauft, um seinen Weg fortzusetzen. Gegen seinen Willen heftet sich die junge Frau an seine Fersen, folgt dem vom Schicksal gezeichneten Mann durch karge Steppe, nuklear verseuchtes Atomtestgebiet, endlose Ölfelder, in denen Bohrtürme wie Menetekel gen Himmel ragen, bis zum Heiligen Berg an der Grenze zu China. Im Gebirge angekommen, bittet Charles seine Begleiterin ein letztes Mal darum, ihn endgültig allein zu lassen. Bevor Ulzhan ohne einen Blick zurück ins Tal reitet, bindet sie vorher noch sein Pferd an einen Felsen, in der Hoffnung, dass Charles wiederkommen wird…
PRESSENOTIZ
Es ist ein sehr lyrischer Film, eine Liebesgeschichte fast ohne Worte. Zur Abwechslung mal keine Literatur, keine Politik, auch keine Vergangenheitsbewältigung, sondern reine Kür, eine Hymne auf das Leben.
Volker Schlöndorff
Das Leben. Die Liebe. Der Tod. Ein Mann. Eine Frau. Ein Schamane. In den endlosen Weiten Kasachstans führt sie die Bestimmung zusammen. Den Franzosen, der alles verloren hat, die bedingungslos liebende Nomadin, den fröhlichen Händler der Worte. Ein dramatischer und spiritueller Schicksalsreigen, der sich im majestätischen Felsgestein des mystischen Berges Khan Tengri entscheidet.
Nach dem Drehbuch von Jean-Claude Carrière erzählt Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff (DIE BLECHTROMMEL) von einem nahezu schweigsamen Kampf zwischen einem Mann, der sich nach einem schweren Verlust aufgeben will und einer Frau, die ihn wie ein Engel schützt und entschlossen ist, ihn zu retten. Durch die superbe Kamera von Tom Fährmann entwickelt einer der letzten weißen Plätze auf der Landkarte eine sensationelle und suggestive Bildkraft – eine erhabene Hymne auf das Leben, eine Meditation.
Eigentlich hat Jara (NETTA GARTI) alles: Sie ist glücklich verheiratet, hat beste Aussichten auf eine Karriere an der Universität, lebt in einer schönen Wohnung und kann sich auf ihre Familie verlassen, die trotz einiger Schwierigkeiten zusammenhält. Doch als sie dem viele Jahre älteren Arie (RADE SHERBEDGIA) begegnet, einem Freund ihres Vaters, gerät ihre heile Welt vollkommen aus den Fugen: Sie verfällt seiner faszinierenden erotischen und widersprüchlichen Anziehungskraft. Neugierig und lebenshungrig wirft sie sich in den Strudel einer amour fou, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz niederreißt. Dabei erkennt sie nicht nur, dass ihre Eltern (TOVAH FELDSHUH und STEPHEN SINGER) ein Geheimnis hüten, zu dem Arie der Schlüssel ist. Sondern auch, dass keine Liebe, kein Mann allein ihr Leben bestimmen dürfen…
Das fulminante Regiedebüt von Maria Schrader porträtiert die obsessive Liebesgeschichte zwischen der jungen Jara und dem um viele Jahre älteren Arie als den leidenschaftlichen Kampf eines ungleichen Paares. Atemberaubend und atemlos kreist LIEBESLEBEN um die Rätsel der Liebe, der Begierde, der geheimen Sehnsüchte und Ängste: Eine sinnliche, leidenschaftliche amour fou. Nach dem gleichnamigen Bestseller der israelischen Autorin Zeruya Shalev erzählt Schrader eine universelle Geschichte über die faszinierende Kraft der Erotik, das Spiel von Macht und Unterwerfung und den schweren Weg zu sich selbst. Eine Geschichte aus dem jungen und lebhaften Israel, die nicht vom Krieg im Krisengebiet handelt, und dennoch unterschwellig von ihm aufgeladen wird.
LIEBESLEBEN ist das Regiedebüt der Schauspielerin Maria Schrader (u.a. AIMEE UND JAGUAR), die gemeinsam mit Laila Stieler (u.a. Drehbuch für Andreas Dresens WILLENBROCK) auch das Drehbuch schrieb. LIEBESLEBEN ist eine Produktion von X Filme in Co-Produktion mit Transfax Film Production/Tel Aviv, dem Bayerischen Rundfunk und Arte und wurde gefördert von der Filmstiftung NRW, FFA, BKM und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.
Leroy ist 17 Jahre, deutsch – und schwarz. Auf dem Kopf hat er einen großen Afro. Statt Hip-Hop zu hören, spielt er lieber Cello und hängt mit seinen Kumpels dem Halbgriechen Dimi und dem Palästinenser Achmed ab. Und alle haben eine Freundin, nur Leroy nicht. Als sich ausgerechnet die süße Eva auf dem Schulhof in ihn verguckt, ist niemand überraschter und beglückter als Leroy selbst. Doch das erste Verliebtsein entpuppt sich als ganz schön kompliziert. Evas Familie ist so rechts, dass sie selbst ihre Wellensittiche nach Hitlers Generälen benannt hat. Ihre fünf glatzköpfigen Brüder wollen sich den schwarzen Freund der Schwester natürlich lieber heute als morgen vorknöpfen. Doch so einfach gibt Leroy nicht auf. Er trommelt seine Leute zusammen, kämpft um seine Liebe und lässt auf seine ganz eigene Art die Black-Power-Bewegung wieder aufleben, getreu dem Motto: „Werdet funky statt fascho!“
Armin Völckers Komödie LEROY schickt ihren coolen jungen Helden auf den Spuren des lässigen Blaxploitation-Kinos der Siebziger durch den Großstadtdschungel Berlins, das Abenteuer der ersten Liebe und die Gefahren des Andersseins. LEROY ist dabei nicht nur politisch herrlich unkorrekt und nimmt kein verschämtes Blatt vor den Mund, sondern hat auch einiges Wichtiges zu sagen. Die Produktion von Oliver Stoltz (LOST CHILDREN, KNOCKIN‘ ON HEAVEN’S DOOR) zeigt, dass man von Rassismus und Gewalt auch frech und frei von moralinem Ballast erzählen kann. LEROY macht jede Menge Spaß und begegnet Intoleranz und brauner Dummheit mit hemmungslos schwarzem Humor. Den richtigen Beat bekommt Leroys Reise mit eigens für den Film produzierten Songs afro-/deutscher Hip-Hop-Stars wie Afrob, Curse, Harris, Clueso und zum Soundtrack beigesteuerten Songs von Seeed und Jan Delay.
Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben – war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski kümmern und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschließt Sven alles hinzuschmeißen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden…
Mit AM ENDE KOMMEN TOURISTEN ist Regisseur Robert Thalheim ein einfühlsamer Film über das Leben zwischen Zukunftsträumen und der Konfrontation mit der Geschichte gelungen. Mit einem sicheren Gespür für menschliche Sehnsüchte und Ängste erzählt er eine Liebesgeschichte aus dem neuen Europa. AM ENDE KOMMEN TOURISTEN ist der zweite Spielfilm von Robert Thalheim, dessen Debüt NETTO mit zahlreichen Preisen wie dem Deutschen Filmkunstpreis 2005 und dem Jurypreis der Perspektive Deutsches Kino Berlinale 2005 ausgezeichnet wurde.
Der Ernst-Busch-Absolvent Alexander Fehling (derzeit in Peter Steins „Wallenstein“ am Berliner Ensemble besetzt) und seine junge Kollegin Barbara Wysocka überzeugen in ihren ersten großen Kinorollen neben der polnischen Schauspielerlegende Ryszard Ronczewski (u.a. Andrzej Wajdas Samson, 1961). AM ENDE KOMMEN TOURISTEN, eine 23/5 Filmproduktion von Britta Knöller und Hans-Christian Schmid, lief als deutscher Beitrag beim Filmfestival in Cannes 2007 in der Sektion „Un certain regard“.
„Hostess gesucht“, verkündet das Schild am Eingang einer Rotlicht-Bar in Soho. Die naive Maggie (Marianne Faithfull) hat keinen Schimmer, was sich hinter diesem Jobangebot verbirgt – aber sie braucht dringend Geld für die medizinische Behandlung ihres Enkels und so bewirbt sie sich kurz entschlossen bei dem verblüfften Besitzer des Etablissements (Miki Manojlovic). Überraschenderweise erweist sich ihre rechte Hand als höchst begabt: Schon bald genießt Maggie unter dem Künstlernamen „Irina Palm“ in einschlägigen Kreisen einen legendären Ruf. Zu Hause, in ihrem Londoner Vorort überrascht die flotte Witwe die Freundinnen aus der Nachbarschaft mit ihrer neuen Karriere. Und schließlich bietet das Leben ihr sogar noch die Aussicht auf eine neue Liebe – an einem Ort, wo man sie am allerwenigsten vermutet…
Die Rolle der Maggie ist eine Traumrolle für Marianne Faithfull: In IRINA PALM verkörpert die britische Pop-Ikone eine mutige Frau in den besten Jahren, die sich nicht unterkriegen lässt und sich ihren Platz in der Welt erkämpft.
Regisseur Sam Garbarski, in Deutschland geboren und aufgewachsen, war
bereits mit seinem Arthaus-Hit DER TANGO DER RASHEVSKIS bei Presse und Publikum gleichermaßen erfolgreich. In seinem zweiten Spielfilm IRINA PALM, der im Wettbewerb der Berlinale 2007 uraufgeführt wird, begeistert Garbarski mit einer unnachahmlich britischen Mischung aus herzergreifender Tragik und erfrischender Komik.
GOODBYE BAFANA basiert auf einer wahren Geschichte. Der Film erzählt von dem südafrikanischen Rassisten James Gregory, der als Gefängniswärter auf Robben Island arbeitet und dessen Leben grundlegend durch die Begegnung mit einem schwarzen Gefangenen, den er zwanzig Jahre lang bewacht, verändert wird. Der Name des Gefangenen lautet. Nelson Mandela.
Freundschaft, Versöhnung, Hoffnung und Aufbruch – der neue Film des Oscarprämierten Regisseurs Bille August (PELLE DER EROBERER, FRÄULEIN SMILLAS GESPÜR FÜR SCHNEE,
DAS GEISTERHAUS) erzählt von der schicksalhaften Beziehung zwischen dem zu lebenslanger Haft verurteilten schwarzen Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela und seinem weißen Gefängniswärter James Gregory. In den Hauptrollen überzeugen Joseph Fiennes (SHAKESPEARE IN LOVE) als James Gregory, Dennis Haysbert („24“) als Nelson Mandela und Diane Kruger (TROJA, MERRY CHRISTMAS) als Gregorys Ehefrau Gloria.
Basierend auf den Memoiren von James Gregory schuf Bille August mit GOODBYE BAFANA ein bewegendes Plädoyer für die menschliche Kraft zu Umkehr und Neuanfang. Es war Mandelas Vision der Versöhnung, die ihn fasziniert habe, so Regisseur August, der das Drama an den Originalschauplätzen inszenierte. „Kaum ein Gedanke scheint mir angesichts der Weltlage aktueller.“