Die Geschichten vom Kleinkünstler und dem Beuteltier erschienen zuerst als Kolumne im Radio, dann als Buch und schließlich als Hörbuch. Das Känguru ist längst ein Massenphänomen, das Kinder ebenso wie Erwachsene begeistert. Jetzt ist es auch noch verfilmt worden. Systemrelevanter Humor als Erfolgsgeschichte: aspekte trifft das Känguru zum Exklusiv-Interview.
Shannon Murphy gelingt in ihrem Debüt nicht nur souverän die Balance zwischen Tragik und Komik, sie umgeht geschickt die Kitsch-Klippen und setzt auf Gefühle statt Sentimentalität. Das herausragende Ensemble sorgt für die notwendige Glaubhaftigkeit. Essie Davis („Assassin’s Creed“) und Ben Mendelsohn („Star Wars: Rogue One“) überzeugen als verzweifelnde Eltern.
Genmanipuliertes Glück: Wissenschaftlerin Alice muss im Kunst-Psychohorror-Film „Little Joe – Glück ist ein Gechäft“ feststellen, welche Gefahren ihre rot beblütete Züchtung birgt
In dem raffinierten Kinoexperiment „Little Joe“ soll der Duft einer genmanipulierten Pflanze glücklich machen. Tatsächlich verhalten sich die Menschen anders, sobald sie an dem Purpurpuschel gerochen haben – verstörend anders.
In faszinierend schönen Bildern und mit feiner Ironie erzählt die österreichische Regisseurin Jessica Hausner in der ARTE-Koproduktion „Little Joe – Glück ist ein Geschäft“ die Geschichte der ehrgeizigen Mutter und Wissenschaftlerin Alice, die eine Pflanze erschafft, die Menschen glücklich machen soll. Allerdings scheint sie sich über mögliche Konsequenzen ihrer Schöpfung nicht bewusst zu sein.
„Little Joe“ ist eine Pflanze, deren Duft glücklich machen soll, aber augenscheinlich Menschen verändert. Aus dieser Geschichte ist subtiler Horrorfilm entstanden, sagt WDR 2 Kinokritikerin Andrea Burtz.
Mit subtilem Horror erzählt Jessica Hausner in ihrem Film „Little Joe“ von dem Grauen, Beruf und Kind gleichermaßen zu lieben. Dieses Gefühl kennt sie selbst nur zu gut.
Eine alleinerziehende Mutter arbeitet an einer Pflanze, die glücklich macht. Doch die beginnt irgendwann, ein Eigenleben zu entwickeln.
Was passiert, wenn der Duft einer Topfpflanze glücklich machen kann? Die österreichische Arthouse-Regisseurin Jessica Hausner vertieft sich mit ihrem sorgfältig stilisierten und kodifizierten Film in dieses Gedankenexperiment.
ARTE Magazin präesntiert die Preview des Mysterythrillers werden am 8. Januar 2020! Im Anschluss der Filmvorführung werden ExpertInnen in Fragen aus dem Publikum beantworten und über den Film und die angeschnittenen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen debattieren.