Denke nicht an Morgen: „Tod den Hippies – Es lebe der Punk!“ ist eine Tour de Force durch das Lebensgefühl Westberlins der wilden 1980’er Jahre – bunt und schwarzweiß, romantisch und schrill, laut und witzig, mit den musikalischen Helden dieser Zeit, gefüttert mit schwarzem Humor.
Oskar Roehler inszenierte nach eigenem Drehbuch ein authentisches, radikales und ironisches Zeitdokument über die Anarchie einer Stadt, in der Nichts mehr Gültigkeit hatte und auf Nichts mehr Verlass war. Er erzählt von denen, die aus der versnobten, konservativen Kleinstadt Westdeutschlands nach Berlin kamen, die keinen Plan hatten, politisch inkorrekt waren und deren Nichtstun eine Haltung war.
Beate wird 50. Ihr Leben ist erfüllt von ihrer Arbeit in einer Großwäscherei aber vor allem von ihrer Hingabe zu ihren – eigentlich schon erwachsenen – Kindern. Ob die Betreuung der Enkelin nach der Schule – die Tochter steckt mitten im Examen – oder die Gesamtversorgung ihres Sohnes nebst schwangerer Freundin, die bei ihr im Haus leben, Beate kümmert sich um alles. Auch für ihre beste Freundin Henni und deren aufregendes Liebesleben hat sie immer ein offenes Ohr. Eine beunruhigende ärztliche Diagnose bringt sie dazu, sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen, und mündet in der Idee, einen Jugendtraum zu verwirklichen: Einmal durch den Ärmelkanal schwimmen… Nicht unrealistisch für die ehemalige Leistungssportlerin, die ihre Hoffnung auf eine olympische Medaille wegen der Geburt der Tochter aufgeben musste. Mit großer Energie und aller verfügbarer Zeit stürzt sich Beate in das harte Training. Aber da sind noch ihre Kinder, die plötzlich alleine mit dem Alltag klar kommen sollen und die Welt nicht mehr verstehen. Gegen deren Widerstand, aber mit ihrer Freundin Henni an der Seite, macht sie einmal im Leben nur etwas für sich und begibt sich auf den Weg durch das Meer von Dover nach Calais – und zu sich selbst.
Das perfekte Leben von Anna und Paul ändert sich mit einem Schlag, als eines Tages Georg als neuer Chef in Pauls Büro steht: Man kennt sich aus Jugendtagen. Plötzlich tauchen kompromittierende Bilder auf, die Paul mit seiner Sekretärin zeigen, geschäftliche Misserfolge werden ihm angelastet. Paul wird allmählich bewusst, dass ihn eine längst vergangene Geschichte aus der gemeinsamen Vergangenheit brachial einholen könnte. Seine Lüge – damals mit einem gefälschten Liebesbrief – war nur eine Seite der Medaille: Georg, der in Teenagerzeiten mit Anna zusammen war, überließ Paul Anna bereitwillig. Er stellte jedoch die Bedingung, dass er Anna in jedem Fall zurückbekäme, wenn er sie wiederhaben wolle.Nun ist Georg da und mit ihm seine undurchschaubare Frau Yvonne; leise dringen beide immer mehr in die Familie ein, und Georg umgarnt besonders die hübsche Tochter Emelie. Auch die Ehe zwischen Anna und Paul wird von den Schatten der Vergangenheit belastet.Muss Paul Anna tatsächlich freigeben? Was haben Georg und Yvonne vor? Oder bildet sich Paul einen Hinterhalt nur ein?
Andalusien und der Flamenco. Caco kommt nicht über den Tod seiner Tochter hinweg. Gemeinsam mit seinem behinderten Neffen Diego ertränkt er seine Trauer in Musik…
Hassan ist ein irakischer Filmemacher. Nach dem amerikanischen Angriff auf den Irak beschließt er, das Leben der Menschen, seiner Freunde und seiner Nachbarschaft im zerstörten Bagdad zu dokumentieren.
SEPTEMBER erzählt von vier „ganz normalen Paaren“ und davon, wie der 11. September 2001 nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch das Leben in Deutschland veränderte. Er erzählt von acht Menschen und wie sie diesen Tag und seine Folgen in Deutschland erlebten.
Der Film handelt von Oskar, der eine Freundin sucht, von seinem Kumpel Marc, der immer schneller ist als Oskar, und von vielen Mädchen, die Coco, Katja, Angie, Nina, Mavie, Tatjana und Sona heißen…
Tropical Dive heißt die kleine Tauchschule in einem Kölner Stadtteil. Dort trifft sich die Clique des Viertels regelmäßig, um in der Schwerelosigkeit der Unterwasserwelt den Sorgen und Nöten des Alltags zu entfliehen…
Eine moderne Liebesgeschichte – so ungewöhnlich wie das Leben selbst. DER ALTE AFFE ANGST erzählt auf sehr emotionale Weise die Geschichte des sensiblen Regisseurs Robert (André Hennicke) und seiner Freundin Marie (Marie Bäumer), die als Ärztin in einer Kinderklinik arbeitet…
Cornelia will für ihren erwachsenen Sohn Barbu immer nur das Beste, doch der entzieht sich vehement der erdrückenden Liebe seiner Mutter. Als er einen Verkehrsunfall verschuldet, unternimmt die erfolgreiche Architektin aus der rumänischen Oberschicht alles in ihrer Macht stehende, ihn vor den Konsequenzen und einer Haftstrafe zu schützen. Denn in ihrer Welt ist vermeintlich alles und jeder zu kaufen, auch die Unschuld, Freiheit und Liebe ihres Sohnes. Es ist ein schmaler Grat zwischen mütterlicher Fürsorge und egoistischer Manipulation – doch der Schicksalsschlag ist auch die Chance für einen Neuanfang.