Keine Krise ist so verhängnisvoll, überwältigend und ungerecht, wie die von Alfi Seliger (Markus Hering). Der jüdische Filmemacher, Hypochonder und Familienvater steckt bis zum Hals in Problemen: seine pubertierenden Kinder Romy (Hannah Levy) und Alain (David Schlichter) finden ihn lächerlich, seine Ehefrau Helena (Meret Becker) wäre froh, sie fände ihn nur lächerlich, seine Bank geht insolvent und sein neues Filmprojekt stößt nur schwer auf Gegenliebe. Alfi gerät immer tiefer in ein Netz von Verschwörungen. Natasha (Veronica Ferres), die spielwütige Gattin des Produzentenmoguls (Hans Hollmann) stellt ihm genauso nach, wie der einstige deutsche Weltschauspieler Georg Maria Stahl (Gottfried John). Aus Freund wird Feind, aus Hoffnung wird Paranoia und als ihm selbst sein Psychiater (Udo Kier) rät, seinem Leben ein Ende zu machen, versucht Alfi Seliger einen theatralischen Abgang. Aber wie es sich für einen geborenen „Nebbich“, einen liebenswerten Versager, gehört, misslingt ihm selbst das – er überlebt und erwacht nur scheinbar in seinem alten Leben… Völlig unerwartet wendet sich plötzlich alles zum Guten, eine Versuchung jagt die nächste, alte Träume werden wahr – aber ist das alles echt? Alfi hadert mit seinem Schicksal und als er es herausfordert, beginnt sein mutigstes Spiel.
Der tolle 50ste Geburtstag. Die Feier im Restaurant ist geplant. Die engsten Freunde machen sich hübsch, streiten über Bauch und Falten, bekommen Wadenkrämpfe beim Sex – da verschwindet das Geburtstagskind. Es ist die schöne, aber nun mit 50 unsichtbare Giulia (Corinna Harfouch), sie streift ziellos durch die Läden, durch die Stadt und trifft einen gut aussehenden Mann (Bruno Ganz), mit dem sie kurzerhand zum Tête-à-tête in eine Bar aufbricht. Leidenschaftlich verliert sie sich im Gespräch mit ihm und merkt, dass es für eine Liebe nie zu spät ist. Unterdessen warten ihre Gäste und steigern sich mit zunehmendem Alkoholgenuss in eine philosophische Debatte über den Sinn des Lebens. Und dann kommt Giulia…
Günter Wallraff unterwegs – Der bekannte Journalist und Buchautor auf einer Reise durch Deutschland. Unerkannt und undercover ermöglicht eine neue Identität dem Film SCHWARZ AUF WEISS dank versteckter Kamera einen kontroversen und entlarvenden Blick hinter die Fassade unserer Gesellschaft. Bilder und Situationen, die polarisieren, aber auch immer eines zeigen: ein ungeschminktes Bild von uns Deutschen.
Ein Film von Pagonis Pagonakis, Susanne Jäger, Gerhard Schmidt, Günter Wallraff.
Die Sprache der Gefühle ist das Singen von Liedern.
Anna (Alexandra Neldel) ist Grundschullehrerin und ein nervliches Wrack. Die Schüler machen mit ihr, was sie wollen. Thilo (Jan Henrik Stahlberg) ist Schauspieler – hauptsächlich allerdings auf seiner Visitenkarte. Um Geld zu verdienen, verkauft er in einem Callcenter Wein, oder besser: er versucht es. Eines Tages spielen die gemeinsamen Freunde Valerie (Inga Busch) und Moritz (Gode Benedix) Schicksal und bringen die beiden zusammen. Doch auch das läuft schief: Anna bekommt einen kleinen Nervenzu-sammenbruch und Thilo – verliebt sich! Hals über Kopf! Sie müssen jedoch erst ihre eigenen Probleme lösen, ihrer Wirklichkeit ins Auge sehen, sich eingestehen, dass sie etwas in ihrem Leben verändern müssen. Und so ganz allmählich machen sich Anna und Thilo auf den Weg zu sich selbst und zueinander, denn mit Liebe und Musik schreibt das Leben die schönsten Geschichten…
Jeder hat sie, die Szenen und Situationen seines Lebens, die er mit einer besonderen Musik, einer Melodie verbindet. Die erste Liebe, die Trennung, Siege, Krisen und Niederlagen und die Songs dazu. Regisseur Martin Walz hat die Lieder in Gedanken konsequent weitergeführt und lässt seine Figuren im Film nun nicht nur reden, sondern auch singen.
Er hat mit MÄRZMELODIE ein völlig neues Filmgenre kreiert: kein klassisches Musical mehr, sondern eine „Melodische Liebeskomödie“. Die Protagonisten interpretieren in jeder Situation die passenden Lieder. Das Besondere daran: Sie singen nicht selbst, sondern die Originalsongs von deutschen Rockgrößen wie Udo Lindenberg, Rio Reiser oder Element of Crime werden den Darstellern in den Mund gelegt. Die Liedtexte passen, als wären sie Teil des ganz normalen Dialogs. Sie fügen sich nahtlos in das Gespräch, als würden sie gerade hier entstehen oder seien nur für diesen einen Moment gemacht.
Sara (Martina Gedeck) ist glücklich – sie liebt Jan (Heino Ferch), ihren vierten Ehemann, und ihre zusammengewürfelte Familie, zu der drei Kinder von drei verschiedenen Männern sowie Jans Sohn aus erster Ehe zählen. Zum Fest der Liebe hat Sara sämtliche Ex-Ehepartner samt neuem familiärem Anhang eingeladen. Jan ist alles andere als begeistert, doch ehe er das drohende Unheil abwenden kann, stehen schon alle vor der Tür. Ein Abend mit kleinen Sticheleien und großen Gemeinheiten nimmt seinen Lauf, mit Männergesprächen in der Sauna und Eifersüchteleien. Geheimnisse werden gelüftet, Missverständnisse kultiviert und als krönender Höhepunkt platzt Sara vor versammelter Mannschaft mit ihrem X-mas-Geschenk für Jan heraus: Sie ist schwanger! Dumm nur, dass Jan als Vater ausscheidet, dumm auch, dass Sara das nicht weiß…
Bitterböse, voll sprühend intelligentem Witz und tief schwarzem Humor – Regisseurin Vanessa Jopp ist nicht nur eine turbulente Beziehungs-Komödie geglückt. MEINE SCHÖNE BESCHERUNG ist auch emotionale Liebesgeschichte und Zeitgeist-Barometer. Schließlich geht es um das, was alle bewegt: Beziehungen, Zusammenleben, Verwandtschaften und Wahlverwandtschaften, offene und versteckte Konkurrenzkämpfe, Eifersuchtsattacken und überschäumende Emotionen – die moderne Puzzle-Familie von Sara und Jan ist ein aktueller Kompass für die Befindlichkeiten in den Lebens- und Liebesgemeinschaften des 21. Jahrhunderts.
Im Geschlechter- und Beziehungskampf beweist neben Martina Gedeck und Heino Ferch in den Hauptrollen ein beachtlicher Cast sein komödiantisches Talent: Jasmin Tabatabai, Meret Becker, Rainer Sellien, Roeland Wiesnekker, Rosa Enskat, Andreas Windhuis, Matthias Matschke, Ursula Doll, Alexandra Neldel, Petra Kelling, Feo Aladag, Bjarne Ingmar Mädel und Eva Löbau. MEINE SCHÖNE BESCHERUNG ist eine X Filme Creative Pool Produktion von Manuela Stehr (ALLES AUF ZUCKER!, DER ROTE KAKADU).
Die 13-jährige Nelly (ZOE MOORE) hat für oberflächlichen Girls-Talk einfach keine Zeit – Bücher sind ihre einzigen Begleiter, denn sie will einmal Astronomin werden. Die Liebe zu den Sternen verbindet sie mit ihrem Schwarm, dem süßen 16-jährigen luxemburgischen Prinzen Edouard. Als das Mädchen-Basketball-Team ihrer Schule zum Wettkampf nach Luxemburg unter Edouards Schirmherrschaft eingeladen wird, steht für sie fest: Sie muss in die Mannschaft! Doch Nelly ist eine totale Niete in Sport und braucht dringend Hilfe. Gut, dass es den Nachbarsjungen Max Minsky (EMIL REINKE) gibt und dieser sich auf Nellys Deal einlässt: Max bringt ihr Basketballspielen bei, dafür erledigt sie seine Hausaufgaben. Denn Max bringt zwar hervorragend den Ball ins Netz, ist aber in der Schule ein Versager. Durch das tägliche Üben auf dem Court bleibt allerdings Nellys Hebräisch-Unterricht auf der Strecke, so dass ihre bevorstehende Bat Mizwa gefährdet ist – sehr zum Leidwesen ihrer jüdischen Mutter Lucy (ADRIANA ALTARAS). Nelly versucht Familie, Sport und Schule unter einen Hut zu bringen, doch schließlich muss sie sich entscheiden für das, was ihr wirklich wichtig ist…
Regisseurin Anna Justice erzählt in ihrem hinreißenden Kinodebüt MAX MINSKY UND ICH eine Coming-of-Age Geschichte der besonderen Art: Im Mittelpunkt steht Nelly, die strebsame 13-jährige Heldin, die sich im deutsch-jüdischen Alltagschaos Berlins zurechtfinden muss, und dann gibt es da noch Max, Mitschüler und Basketballtalent, der plötzlich eine wichtige Rolle in Nellys Leben einnimmt. Und während sich die beiden neben dem täglichen Basketballtraining mit nervenden Müttern, abwesenden Vätern und strengen Lehrern herumschlagen müssen, erfahren sie so ganz nebenbei einiges über die erste große Liebe und die Bedeutung wahrer Freundschaft.
Das Drehbuch zu MAX MINSKY UND ICH schrieb Holly-Jane Rahlens nach ihrem 2003 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Bestseller „Prinz William, Maximilian Minsky und ich“. Zoe Moore, bekannt aus PIGS WILL FLY, trägt mit bezauberndem Charme lässig als Hauptdarstellerin den Film, ihr zur Seite steht Emil Reinke („Türkisch für Anfänger“).
Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2006 in Berlin statt, Maria Köpf (LOLA RENNT) produzierte für X Filme Creative Pool. Die phänomenalen Jungdarsteller werden von einer Riege erstklassiger Schauspieler unterstützt: Adriana Altaras und Jan Josef Liefers als Nellys Eltern, Monica Bleibtreu, Rosemarie Fendel und Hildegard Alex als exzentrische jüdische Freundinnen sowie Susanna Simon als Mutter von Max.
Seit ihr Mann gestorben ist, hat Martha nur noch wenig Freude am Leben und ihr Tante-Emma-Laden dümpelt so vor sich hin. Sohn Walter, der alles andere als heilige Dorfpfarrer, möchte den Laden sowieso für seine Bibelgruppe. Zum Glück gibt es noch die quirlige Lisi, die gegen die allgemeine Resignation ankämpft und Martha dazu bringt, doch noch ihren Jugendtraum zu verwirklichen: eine eigene Dessous-Boutique. Und so wird aus dem braven Tante-Emma-Laden beinahe über Nacht ein sündiger Reizwäschetempel, der die (Schein-)Moral des ganzen Dorfes auf den Kopf stellt …
Der Schweizer Publikums-Hit DIE HERBSTZEITLOSEN ist eine fröhliche Komödie in der vier Frauen im „Besten Alter“ mit viel Charme, Herz und Biss das Leben eines verschlafenen Dorfes durcheinander bringen.
Regisseurin Bettina Oberli erzählt liebevoll und mit viel Humor von der zweiten Chance und dem Mut, den man braucht, um sie zu nutzen. In der Tradition von KALENDER GIRLS und WIE IM HIMMEL erfüllen sich die lebenslustigen Rentnerinnen ihre Träume – wunderbar dargestellt von einem großartigen Ensemble um die Schauspielerin Stephanie Glaser. So begeisterten die rebellischen Damen mit ihrem äußerst optimistischen Blick auf das Leben das Kinopublikum und machten DIE HERBSTZEITLOSEN 2006 zu einem der größten Kinohits der Schweiz, noch weit vor DER TEUFEL TRÄGT PRADA oder BROKEBACK MOUNTAIN.
Dezember 1944: Der totale Krieg ist so gut wie total verloren. Doch so leicht will Goebbels sich nicht geschlagen geben. Am Neujahrstag soll der Führer mit einer kämpferischen Rede noch einmal die Massen begeistern. Das Ganze hat nur einen Haken: Der Führer kann nicht. Krank und depressiv meidet er die Öffentlichkeit. Nur einer kann jetzt noch helfen: sein ehemaliger Schauspiellehrer Adolf Grünbaum, ein Jude. Goebbels lässt ihn samt seiner Familie aus dem KZ Sachsenhausen in die Reichskanzlei holen. Die Zeit läuft, in nur fünf Tagen muss der Führer in Höchstform sein…
Es ist der Sommer des Jahres 1918. Die aus gutem, aber verarmten Hause stammende Cecilie (Emilia Sparagna) soll den reichen Alfred (Max Urlacher) heiraten. Bei Cecilie stoßen die Hochzeitspläne aber auf wenige Gegenliebe. Doch am Tag vor der Hochzeit entdeckt sie einen vergrabenen Stoffwulst im Garten – und plötzlich nimmt alles eine unerwartete Wendung…
Unterschiedlicher könnten Karl (Daniel Brühl) und Hans (Jürgen Vogel) nicht sein: Karl ist ein junger Mathematiker, der erfolgreich in einer Versicherung arbeitet, der Lebenskünstler Hans hält sich mit
Aushilfsjobs über Wasser. „Bist du glücklich?“, fragt Hans bei ihrer ersten Begegnung. Aber Karl weiß keine Antwort, bis Hans ihm zeigt, was glücklich macht: Eis, Mädchen, Kaffee, Flugzeuge, das
klapprigste aber schnellste „Rückwährtsfahrauto“ der Welt genauso wie nachts nackt in einem Porsche über die Autobahn zu fliegen. Und Freundschaft heißt für Hans, alles zu teilen, auch seine „Königin“
Stelle (Sabine Timoteo). Das alles ist zu viel für Karl. Doch einen Freund wie Hans wird man nicht mehr los, und eine Frau wie Stelle vergisst man nicht…
EIN FREUND VON MIR ist die humorvolle Geschichte zweier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Komödie über die Verrücktheit von Freundschaft und das Entdecken der Liebe.
Regisseur Sebastian Schipper, der mit ABSOLUTE GIGANTEN sein viel beachtetes Leinwanddebüt gab, bringt in EIN FREUND VON MIR zwei der gefragtesten deutschen Schauspieler erstmals gemeinsam vor die Kamera: Daniel Brühl und Jürgen Vogel. Sie glänzen als Duo mit lässigen Dialogen und großem Sprachwitz. Sabine Timoteo in der Rolle der Stelle macht das erfrischende Ensemble komplett. EIN FREUND VON MIR ist die neue Produktion von X Filme Creative Pool und wurde von Maria Köpf und Tom Tykwer produziert.