Vor der Morgenröte

„Vor der Morgenröte“ erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. Auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms wird er in die Emigration getrieben und verzweifelt angesichts des Wissens um den Untergang Europas, den er schon früh voraussieht. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Mängelexemplar

„Mängelexemplar“ ist die lang erwartete Verfilmung von Sarah Kuttners Bestsellerroman. Phantasievoll, wild und zugleich sensibel erzählt Newcomer-Regisseurin Laura Lackmann den tragikomischen Trip einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst.

Für ihr Spielfilmdebüt versammelt Laura Lackmann ein außergewöhnliches Frauenensemble vor der Kamera: Claudia Eisinger („Wir sind die Neuen“, „13 Semester“), Katja Riemann und Barbara Schöne in den Hauptrollen sind ein herausragendes Drei-Generationen-Gespann, das drei unterschiedliche weibliche Identitäten repräsentiert.

Ein Hologramm für den König

„Ein Hologramm für den König“ führt nach „Cloud Atlas“ die erfolgreiche Zusammenarbeit von Tom Hanks und Tom Tykwer fort. Ein Film, der spannend, emotional und humorvoll in die Welt einer fremden Kultur entführt und uns damit völlig neue Perspektiven auf das eigene Leben eröffnet.

Uns geht es gut

Fünf junge Menschen, die im Zustand ewiger Sommerferien stehengeblieben sind. Alleine gelassen bilden Tubbie, Tim, Jojo, Birdie und das Mädchen Marie eine Ersatzfamilie. Ziellos, sehnsüchtig und hungrig wie wilde Hunde, streunen sie durch eine anonyme Großstadt. In der flirrenden Sommerhitze erleben sie gemeinsam noch einmal flüchtige Momente des Glücks. Doch die Gemeinschaft bekommt allmählich Risse…

Mademoiselle Hanna und die Kunst Nein zu sagen

„Mademoiselle Hanna und die Kunst Nein zu sagen“ ist der neue Film von Baya Kasmi und Michel Leclerc, die bereits mit dem Drehbuch zu „Der Name der Leute“ ihr Talent für die komödiantische Umsetzung gesellschaftlich relevanter Stoffe bewiesen und dafür 2011 mit dem César ausgezeichnet wurden.

Im Zentrum stand auch hier schon eine junge, extrovertierte Halb-Algerierin, die ihre weibliche Sexualität bei der Durchsetzung ihrer politischen Interessen als wirkungsvolle Waffe einzusetzen wusste.

A Perfect Day

Mit schwarzem Humor, witzigen Dialogen, geprägt von großer Menschlichkeit erzählt „A Perfect Day“ von alten Feindbildern, nicht erwiderten Gefühlen und verbissenen Bürokraten im Alltag von Hilfsorganisationen.

 

Ich und Kaminski

Wolfgang Beckers neuer Film „Ich und Kaminski“ ist ein komödiantisch-satirischer Einblick in die Kunstwelt. Ein Roadmovie, das durch halb Europa führt, gesäumt von peinlichen Situationen und schmutzigen Tricks. Ein Duell zweier unterschiedlich begabter Hochstapler, deren Geschichten sich ineinander spiegeln. Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Daniel Kehlmann.

Heil

„Heil“ ist eine kreischend komische Liebeskomödie und bitterböse Gesellschaftssatire, in der alle durch den Kakao gezogen werden. Die alten rechtsradikalen Schläger und die neuen, sich harmlos gebenden „Nipster“. Die liberalen Intellektuellen mit ihren Denkverboten. Die Antifa mit ihren Schwarzweiß-Feindbildern. Der Verfassungsschutz mit seinem grotesken Bürokratie-Wirrwarr. Der Kulturbetrieb mit seinem prätentiösen Kunst-Blabla. Und nicht zuletzt die Medienöffentlichkeit, die süchtig ist nach Erregung und sich ihre eigene Wirklichkeit schafft.

Rasant und rasend zugleich inszeniert, ist „Heil“ eine schrille Farce über die Lage der Nation, der nichts heilig ist. Dieser Film musste endlich gemacht werden!

Mädchen im Eis

Eine bewegende Liebesgeschichte, irgendwo am Polarkreis: In der menschenvergessenen Schneeweite Russlands sucht die junge Deutsche Winja ihren geliebten Andrei – und findet neben ihm auch einen mysteriösen Öko-Oligarchen: Eine Amour Fou am Limit, eine Mission ohne Regeln, ein schwarzhumoriger Road Movie-Thriller mit Pinguinen.

Tod den Hippies – Es lebe der Punk!

Denke nicht an Morgen: „Tod den Hippies – Es lebe der Punk!“ ist eine Tour de Force durch das Lebensgefühl Westberlins der wilden 1980’er Jahre – bunt und schwarzweiß, romantisch und schrill, laut und witzig, mit den musikalischen Helden dieser Zeit, gefüttert mit schwarzem Humor.

Oskar Roehler inszenierte nach eigenem Drehbuch ein authentisches, radikales und ironisches Zeitdokument über die Anarchie einer Stadt, in der Nichts mehr Gültigkeit hatte und auf Nichts mehr Verlass war. Er erzählt von denen, die aus der versnobten, konservativen Kleinstadt Westdeutschlands nach Berlin kamen, die keinen Plan hatten, politisch inkorrekt waren und deren Nichtstun eine Haltung war.